Zurückgewiesen, auf Distanz gehalten und das Geschenk des Einsseins
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Was mir momentan des öfteren zu fällt, sind Menschen, die mit meiner Ehrlichkeit abgeschreckt zurückweichen und teils sogar beleidigt reagieren und mir mit Sanktionen drohen. Und dabei bin ich weder pampig noch respektlos unterwegs. Ich fühle etwas und spreche es aus. Das geschieht jedoch nicht in vorwurfsvoller Manier wie zum Beispiel: "Du planst mich in gewisse Dinge ein, ohne mich vorher darum zu bitten!" sondern "Ich fühle mich unter Druck gesetzt, wenn von mir etwas erwartet wird, was ich nicht leisten kann und möchte."

 

Ist unsere Gesellschaft überhaupt noch kritikfähig?

Dürfen wir uns nicht mehr ehrlich äußern aus Angst, dann verletzt und abgestoßen zu werden?

Was ist das für eine Menschheit, die aus Angst geduckt durch die Gegend eiert, aber gleichzeitig das Verhalten an den Tag legt, welches sie selbst nicht ertragen möchte?

 

Es gehen momentan unheimlich viele Türen zu in meinem Leben, aber es öffnen sich auch neue und bringen mich zu Menschen, die mich inspirieren und bereichern. So ein Herbststurm ist jetzt anscheinend nötig, um wirklich in seine Wahrhaftigkeit zu gelangen.

Überall rüttelt es und bringt uns an unsere Grenzen und darüber hinaus. Was ist uns wirklich wichtig und darf behütet werden wie ein zartes Pflänzchen im Wind?

Der Sturm reißt so lange an uns herum, bis wir es wissen und all unsere Energie auf das Pflänzchen (in uns) richten, es endlich wachsen und gedeihen lassen.

 

Hast Du Deinen kleinen Trieb schon ent-deckt?

Bei mir ist es ein Gänseblümchen, welches aber Lust hat ein riesiger Mammutbaum zu werden - so viel Kraft spüre ich in ihm. Und mit der Pflege unseres Pflänzchens pflegen wir auch uns selbst, unsere heilige Wahrheit und Weisheit, welche jedem innewohnt.

 

Ob die verschlossenen Türen noch einmal auf gehen? Wer weiß das schon. Besinnen wir uns deshalb auf uns und warten nicht voller Hoffnung aus einer Bedürtigkeit heraus. Begegnen wir uns auf einer höher schwingenden Ebene und spüren die Liebe, die uns führt.

Und zack, haut uns wieder ein Knüppel in die Beine: Du schaust nicht richtig hin!!!

 

Viele Türen sind nur angelehnt, haben einen Spalt weit offen und dahinter steht etwas, ein kleines Kind, dass voller Hoffnung auf eine liebende warme Umarmung wartet. "Geh nicht weg von meiner Tür.."

höre ich eine zarte Stimme. Ich bleibe in Sichtweite. Mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht lade ich es ein, voller Vertrauen in meine Arme zu laufen - denn ich fange es auf! Wir drehen uns im Kreis, spüren die fließende Liebe zwischen unseren Herzen und beginnen voller Freude zu lachen.

 

Welche Tür wurde vor Dir wirklich verschlossen? Sieh hin und öffne Dein Herz. Alles ist gut wie es ist, denn alles ist Liebe. Ob physische Distanz oder Zurückweisung: "Man muss nicht unbedingt da sein, um da zu sein" (Zitat vom Film: Ostwind 3)

Ich bleibe dran an meiner ehrlichen Aussprache von Empfindungen, meinen Wahrnehmungen - seien sie für mich und andere positiv oder negativ. Wer sich eine ehrliche Welt herbeisehnt mit echtem Umgang untereinander, sollte gleiches tun und bei sich selber schauen, was wirklich wahr ist und was nicht.

Bereits im Kindesalter spürte ich eine liebevolle Verbundenheit mit Tieren, der Natur und Menschen. Durch dieses Bewusst(e)Sein kann ich mit allen Wesen kommunizieren und erfahre wichtige Botschaften für mich und mein Umfeld. Auch Dir möchte ich in Freude und Begeisterung die universelle Sprache mit auf Deinen Weg in ein befreites authentisches Leben geben.